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Lesaar - Familienforschung |
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Woher kommen die Lesaars? Gibt es französische Vorfahren? Waren die Lesaars Hugenotten? In vielen Familien wird behauptet, dass ein mehr oder weniger entfernter Vorfahre aus Frankreich kam. Manche meinen, es sei sogar noch der Großvater gewesen. In meiner Familie dachte man auch so. Einen französischen Ursprung und damit einen Bezug zur "grande nation" mag es geben, er ist aber aus heutiger Sicht, nach Einsicht der wichtigsten Quellen, nicht nachweisbar. Auch die Vermutung, dass die Lesaars Hugenotten gewesen sein könnten, konnte nicht bestätigt werden. In den Unterlagen des Hugenottenvereins sind die Lesaars nicht verzeichnet. Des weiteren stellt sich die Frage, warum die Hugenotten aus Frankreich geflohen sein sollten, um dann in Deutschland katholischen Glaubens zu sein. Fest steht, dass alle heute in Deutschland lebenden Lesaars Vorfahren haben,
die ursprünglich in Emmerich im Rheinland lebten. Direkte Linien sind höchstens
bis ca. 1760 zurückzuverfolgen. Ab diesem Zeitpunkt sind die Daten in den
Kirchenbüchern nicht ausführlich genug, um weitere Vorfahren glaubhaft
festzustellen. Möglicherweise sind folgende Ehepaare die Vorfahren der heutigen
Lesaars: Wenn man bedenkt, dass Lesaar in Emmerich vor rund 200 Jahren Lazaar (s. Schreibweisen) geschrieben wurde und ihn dann ausspricht, also Lasaar, hört sich dies nicht mehr französisch, sondern niederländisch an. Und schon sind wir unseren Nachbarn näher als wir dachten. Hier einige Beispiele, denen zu entnehmen ist, dass Lesaars über mehrere Jahrhunderte in Emmerich lebten: 21.02.1616 Peter de Lazaris wird getauft (möglicherweise ein Vorfahre
der Lazaars/Lesaars) |
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